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Prof. Dr. med. Adrian Ringelstein (rechts) folgt auf Prof. Dr. med. Christoph Müller-Leisse (links) als Chefarzt der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie an den Kliniken Maria Hilf. Foto: © Kliniken Maria Hilf

Juni 2020 | Anzeige

Chefarztwechsel in den Kliniken Maria Hilf

Nach 23 Jahren verabschiedete sich im Mai der Chefarzt der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie, Professor Dr. med. Christoph Müller-Leisse in den wohlverdienten Ruhestand.

Die verdient würdevolle Verabschiedung konnte, Corona-bedingt, nicht im großen Rahmen stattfinden, obwohl sie mehr als verdient gewesen wäre. Denn fachlich wie menschlich hat Prof. Müller-Leisse seine Klinik und ihre Entwicklung geprägt. Der im Rheingau Aufgewachsene übergibt die Klinik in bester Ausstattung, auf dem neuesten Stand und „optimal geordnet“.

Über seine Klinik und seine Kollegen hinaus, welche sich seit Jahren über sein karnevalistisches Engagement zum Veilchendienstag und seine jährlichen Einladungen in die „Lachende Köln-Arena“ freuten, ist der 65-Jährige als rheinische Frohnatur bekannt. Seine freie Zeit wird er, auch wenn es dafür noch keinen festen Plan gibt, künftig seinen vielfältigen Hobbies zwischen Mountain-Bike und Klavier widmen.

Sein nun vollends angetretener Nachfolger, Prof. Dr. med. Adrian Ringelstein leitete innerhalb der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie bis dato die Sektion Neuroradiologie.

Ringelstein, welcher nach 13 Jahren als Assistenz- und Oberarzt der Unikliniken Düsseldorf und Essen bereits 2017 zu den Kliniken Maria Hilf gewechselt war, reizt an seinem Fachgebiet besonders, als Arzt arbeiten zu können und sich parallel mit der technik-affinen Radiologie zu beschäftigen.

Auf die Frage, warum er sich gerade für Mönchengladbach entschieden hat, sagt Ringelstein: „Eines der wichtigsten Argumente für den Wechsel aus der Uniklinik Essen zu den Kliniken Maria Hilf war, dass die Radiologie und die Neuroradiologie hier aus einer Hand und unter einem Dach angeboten werden. Dazu kommt, dass die Geschäftsführung sehr innovativ denkt und zahlreiche Projekte und Ideen unterstützt, die es uns ermöglichen, unsere Expertise den Bürgerinnen und Bürgern in unserer Region zur Verfügung zu stellen, aber auch ärztliche Kollegen aus kleineren Krankenhäusern oder Praxen bei speziellen Fragestellungen zu unterstützen.“

Weiterhin glaubt Ringelstein daran, dass „uns die Art der Vernetzung und Kommunikation in die Lage versetzt, Spitzenmedizin in die Fläche zu tragen, damit die Kompetenz möglichst viele Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt und Region erreicht.“ Zu den wichtigsten Einsatzgebieten in der Radiologie und der Neuroradiologie zählen für ihn neben der Computertomographie (CT) und der Magnetresonanztomographie (MRT), Ultraschallgeräte, spezielle Durchleuchtungsanlagen wie auch die Angiographie, Röntgenanlagen für das Skelett oder die Lunge, aber auch ein Gerät zur Knochendichtemessung und zusammen mit einer gynäkologischen Großpraxis aus Mönchengladbach ein Bildgebungszentrum für die weibliche Brust.

Ob MSCT, MRT oder DSA, Prof. Ringelstein ist es wichtig, dass Patienten verstehen, welche Art der Therapie oder Diagnostik durchgeführt werden soll und warum welcher Eingriff vorgeschlagen wird. Man sei so organisiert, „dass viel Zeit für Aufklärungsgespräche mit den Patienten und ihren Angehörigen bleibt“, so Ringelstein. „Ich halte es für absolut relevant, dass die Patienten wirklich verstanden haben, worum es geht. Unsere Ärzte, aber auch das nicht-medizinische Personal, sind trainiert, Fachbegriffe durch allgemein verständliche Ausdrücke zu ersetzen und die Fragen der Patienten klar und verständlich zu beantworten.“

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