Menü

Medizin + Co Magazin

Ausgewählte Artikel aus Ihrem Gesundheitsmagazin

Fachärzte für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie: Jörg Weyel und Dr. Dr. Ralf-Thomas Lange, Foto: Dr. Dr. Lange Weyel

April 2020 | Anzeige

Minimal invasive Implantologie

Kleinere Eingriffe, weniger Schmerzen, schnellere Wundheilung

Zahnimplantate haben sich als verlässliche und flexible Lösung bei Zahnverlust etabliert. In den letzten Jahren ging der Trend zu Konzepten, die eine frühe Versorgung der Implantate ermöglichen sollten. Aktuelle Entwicklungen haben das Ziel, Implantate möglichst gewebeschonend und minimal invasiv setzen zu können und die Heilungsprozesse zu begünstigen. Die Redaktion informierte sich bei den beiden zertifizierten Implantologen der Praxis für Mund - Kiefer - Gesichtschirurgie, Plastische - Ästhetische Operationen im Menge Haus.

Redaktion: Was bedeutet minimal invasives Setzen der Implantate für einen Patienten?

Dr. Dr. Ralf-Thomas Lange: Die digitale Volumentomographie (DVT) ist das derzeit innovativste bildgebende Verfahren und ist eine der wichtigsten Grundlagen für eine sichere und minimal invasiv orientierte Implantologie. Durch die 3-dimensionale Diagnostik und computerunterstützte Planung ist es möglich geworden, detaillierte Information zur Qualität des Knochenangebotes zu bekommen. Auf die Freilegung des Knochens können wir Dank der gestochen scharfen 3-D-Ansichten des DVTs verzichten, da wir schon vor einem Eingriff die Knochenbreite und Knochenhöhe sowie individuelle Besonderheiten erkennen können.

Jörg Weyel: Kleine Schnitte bedeuten schmerz- ärmere Behandlungen, kleineres Trauma, weniger postoperative Beschwerden und weniger Belastungen. Bei einer minimal invasiven Behandlung wird das Gewebe so weit wie möglich geschont. In der Implantologie können wir bei einer minimal invasiven Vorgehensweise die Implantate oft ohne oder mit nur minimalen Schnitten setzen. Bei der klassischen Therapie wurde noch der Knochen freipräpariert, um den Kieferbereich optimal für eine Implantation darstellen zu können.

Dr. Dr. Ralf-Thomas Lange: Bei der so genannten navigierten Implantation planen wird die optimale Implantatposition, wählen das geeignete Implantatdesign und die spätere prothetische Versorgung virtuell am Computer. Implantate können wir ohne Präparation des Knochens mit größter Präzision und maximaler Gewebeschonung setzen. Postoperative Schwellungen können wir so erheblich reduzieren. Da wir das Knochenangebot optimal nutzen können, bleiben unseren Patienten größere Knochenaufbaumaßnahmen oft erspart.

Redaktion: Wie lassen sich Heilungsprozesse beeinflussen?

Dr. Dr. Ralf-Thomas Lange: Moderne Implantatoberflächen und Materialien beeinflussen die Einheilung eines Implantates. Aktive Oberflächen haben unter anderem das Ziel, eine schnellere Einheilung der Implantate zu begünstigen. Sie haben uns und unseren überweisenden Kollegen Möglichkeiten zu einer früheren Belastung der Implantate eröffnet. Eine schnellere und bessere Wundheilung verspricht PRGF, ein neues Verfahren in der Regenerationsmedizin. Es fördert die physiologischen Heilungsprozesse des menschlichen Gewebes.

Jörg Weyel: PRGF steht für Platelet Rich Growth Factor. Wir haben sehr gute Erfahrungen mit diesem Verfahren. Die autologen, körpereigenen Präparate sollen die körpereigenen Wachstumsfaktoren stimulieren und die Geweberegeneration anregen. Wir setzen das Verfahren ein, um die Erhaltung und den Aufbau des Kieferknochens zu verbessern und die Regeneration des Kieferknochens zu fördern. Der Einsatz des aufbereiteten Plasmas kann Schwellungen und Schmerzen deutlich reduzieren, Entzündungen und Infektionen vorbeugen und einen komplikationslosen Heilungsverlauf unterstützen. Da nur körpereigenes Material verwendet wird, werden Abstoßreaktionen vermieden und Unverträglichkeiten ausgeschlossen.

Dr. Dr. Ralf-Thomas Lange: Mit der Anwendung von körpereigenen Wachstumsfaktoren sollen minimal invasive Implantationen für Patienten noch komfortabler werden, da sich die Heilungsprozesse beschleunigen lassen. Für Patienten bedeutet eine schnellere Wundheilung und Einheilung der Implantate letztendlich eine frühere Wiederherstellung der Kaufunktion.

Redaktion: Das Konzept der Praxis für Mund - Kiefer - Gesichtschirurgie, Plastische - Ästhetische Operationen, Dr. Dr. Lange & Weyel verspricht moderne, bewährte Therapiewege und entspricht höchsten medizinischen und technischen Standards. Es bietet Patienten eine entspannte Praxisatmosphäre und den Komfort und die medizinische Qualität, die von moderner Implantologie, Mund- Kiefer- Gesichtschirurgie und anspruchsvoller Ästhetisch - Plastischer Chirurgie erwartet werden kann. Herr Dr. Lange, Herr Weyel wir danken für dieses aufschlussreiche Gespräch.

Zurück