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  • Der neue Haupteingang des Elisabeth-Krankenhauses in Rheydt, Foto: Städtischen Kliniken Mönchengladbach

    Der neue Haupteingang des Elisabeth-Krankenhauses in Rheydt, Foto: Städtischen Kliniken Mönchengladbach

  • Einblick in die neue Wahlleistungsstation W3, Foto: Städtischen Kliniken Mönchengladbach

    Einblick in die neue Wahlleistungsstation W3, Foto: Städtischen Kliniken Mönchengladbach

  • Hybrid-OP, Foto: Städtischen Kliniken Mönchengladbach

    Hybrid-OP, Foto: Städtischen Kliniken Mönchengladbach

3. Quartal 2019 | Anzeige

Perfekter service - engagiertes Team

Dienstleistung steht an erster Stelle

Die Pflegedirektorin der Städtischen Kliniken Beate Welsch ist von der neuen Wahlleistungsstation W 3 begeistert. Beim Gang durch die 17 Zimmer drängt sich ihr der Begriff „Fünf Sterne“ förmlich auf. Damit meint sie aber nicht allein die moderne Inneneinrichtung: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter treffen auf eine Arbeitsumgebung, die ihren Bedürfnissen Rechnung trägt.“ Zudem seien sie unter anderem auch im „medical English“ geschult und damit international ausgerichtet.

Da die Wahlleistungsstation interdisziplinär geführt wird, habe sich das Pflegeteam „intensiv in die unterschiedlichen Krankheitsbilder der Fachabteilungen, internistisch, kardiologisch, allgemein-, unfall- und gefäßchirurgisch sowie urologisch und senologisch, eingearbeitet“, erläutert Beate Welsch.

Insgesamt sei „die Erweiterung des Haupthauses eine Bereicherung in der Versorgungsstruktur für die Bevölkerung“, lässt der Ärztliche Direktor der Städtische Kliniken Mönchengladbach GmbH, Dr. Harald Lehnen, keinen Zweifel. Die im Volksmund liebevoll „Eli“ genannte Klinik im Süden der Stadt sei mit der modernsten Ausstattung in Medizintechnik und Pflege wegweisend und damit auch zukunftsorientiert. Er weiß: „Unsere Patientinnen und Patienten kommen längst nicht mehr nur aus der unmittelbaren Region.“

Dem stimmt auch Monika Berten zu. Die Vorsitzende des Aufsichtsrates der Städtischen Kliniken und ausgebildete Kinderkrankenschwester weiß wovon sie spricht, wenn sie das „Eli“ als medizinischen Partner „von der Geburt an bis ins hohe Alter“ bezeichnet, den es „in dieser Form in der Stadt sonst nicht gibt.“ Neben der Station W 3 seien vor allem der neue Hybrid-OP, die hochmoderne Zentrale Notaufnahme und die Intensivstation, hervorzuheben.

Zeitgemäß und sehnlichst erwartet
Verbesserte Strukturen durch neue Notaufnahme

Was sofort ins Auge fällt: die Räume sind größer, und es sind vor allem mehr. Dr. Tobias Strapatsas, Leiter der Notaufnahme: „Wir haben nun rund 20 Behandlungsplätze.“ Entscheidender Vorteil der neuen Raumstruktur sei die Möglichkeit „im Fall der Fälle auf elegante Weise Patienten isolieren zu können. Wir haben einige Räume, die von außen direkt angefahren werden können. Möglicherweise ansteckende Patienten müssen also nicht erst über die Gänge in ihre Zimmer gebracht werden.“

Insgesamt sei im Zuge der Neueröffnung der Notaufnahme auch die Ausstattung verbessert worden: „So können wir kritisch kranke Patienten, also etwa Schwerverletzte nach einem Unfall, oder aber Menschen, die beatmet werden müssen, besser versorgen.“ Dies allein schon durch die räumliche Nähe zu den OPs, zur Radiologie oder Intensivstation.

Die Notaufnahme ist nahezu komplett digitalisiert: „Schon bald werden die Vitalparameter, also die Maßzahlen, die die Grundfunktionen des menschlichen Körpers widerspiegeln, direkt in das System gehen, und auch die Röntgenbefunde stehen dann im System. Papier werden wir im Prinzip nur noch für die Dinge benötigen, die der Patient mitbringt.“

Quantensprung auf Intensiv
Modernstes Management hilft Leben retten

„Das Platzangebot ist großartig, zweieinhalb mal so groß wie die alte Station“, beschreibt der Anästhesiologe und Leiter der Intensivstation, Dr. Tim Lange, seinen neuen Arbeitsplatz. In jedem Zimmer stehen maximal zwei Betten. Es gibt 20 Beatmungsmöglichkeiten, zudem fünf Zimmer für eine mögliche Isolierung von infektiösen Patienten: „Dort wurden spezielle Schleusen installiert, um zu verhindern, dass Keime ungehindert ins oder aus dem Zimmer heraus gelangen.“

Für eine Intensivstation vorbildhaft seien die installierten Deckenlifter, denn auch schwerkranke Patientinnen und Patienten sollen möglichst täglich in einen Stuhl gesetzt werden: „Das ist so weniger riskant, aber ungemein entlastend für die Mitarbeiter wie auch für die Patientinnen und Patienten.“ Man könne eine Intensivstation zwar nicht schön machen, aber angenehm, so Dr. Lange: „Die Räume sind in Pastellfarben gestrichen.“ Außerdem sei Ruhe oberstes Gebot und garantiert: „Gerade für Patienten im künstlichen Koma ist es sehr wichtig, einen Tag-Nacht-Rhythmus einzuhalten. Dies kann neben anderen Maßnahmen ein Delir verhindern und dadurch die Verweildauer auf der Intensivstation verringern.“

Flaggschiff Hybrid-OP
Drei neue Operationssäle für den Zentral-OP

Der langjährige Chefarzt der Gefäßchirurgie am „Eli“, Dr. Johannes Kaenders, freut sich ganz besonders auf das Arbeiten im neuen Hybrid-OP: „Damit werden wir nicht nur entlastet, wir haben nun noch ganz andere Möglichkeiten.“ Ein Hybrid-OP sei ein Operationssaal, der vor allem auch mit hochauflösenden, bildgebenden Anlagen, ausgestattet ist. In einem solchen OP „wird der Patient besonders schonend, nämlich minimalinvasiv operiert. Diese Eingriffe sind für ihn weniger traumatisch – weniger Blutverlust, weniger Narbenbildung, kürzere Verweildauer, etc. Die Operationswunden sind vergleichsweise klein, die etwa durch das Einführen von Kathetern verursacht werden.“

Neben der weiter gesunkenen Strahlenbelastung für Patient und medizinischem Personal, läge der weitere Vorteil darin, so Kaenders, „dass wir heute durchaus auch hochbetagte Patienten mit einem Aneurysma operieren können. Das ging früher nicht, denn diese Eingriffe waren konventionell zu machen und daher sehr belastend für die alten Patienten.“

Durch den Erweiterungsbau hat das „Eli“ Platz für insgesamt drei zusätzliche Operationssäle. „Nun stehen den Fachabteilungen im Zentral-OP zehn Säle zur Verfügung“, fasst der OP-Manager Matthias Bartz zusammen, „sie sind vollgepackt mit modernster Technik. Mit dem neuen Hybrid-OP und unserem Da Vinci Roboter sind wir für unsere operativen Disziplinen auf dem technisch neuesten Stand.“

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